Wappen und Motive von Eussenheim

Facharbeit

Untersuchung über die Wehrhaftigkeit der Kirche St.Petrus und St.Marcellinus in Eußenheim

Untersuchung.pdf

Komplette Facharbeit

1.9 M

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12.04.2011

Das Wappen von Eußenheim

Das Wappen vor 1978

Das Gemeindewappen bestand damals aus einem zweigeteilten Wappenschild, ein gespaltenes Schild mit zwei Symbolhälften:

  • Im linken Teil: Der fränkische Rechen, zeigt die Zugehörigkeit, territorial zum Hochstift Würzburg
  • Im rechten Teil: Die drei heraldischen Rosen der Eußenheimer Adelsfamilie derer zu Heußlein

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Das Wappen nach 1978

Durch die Gemeindegebietsreform kam der Zusammenschluß mit den Gemeinden:

  • Aschfeld
  • Münster
  • Bühler
  • Hundsbach
  • Obersfeld

Nur zwei dieser Orte hatte damals ein eigenes Wappen, Aschfeld und Bühler.
Daraus wurden Teile für das neue Eußenheimer Wappen entnommen.

Es entstand ein dreigeteiltes Wappenschild:

  • Im linken Teil: Ein schräg verlaufendes, silbernes Rautenband aus dem Wappen von Bühler, dieses weist auf die ehemalige Grundherrschaft der Herren von Bickenbach hin.
  • In der Mitte: Die drei Heußleins-Rosen von Eußenheim.
  • Im rechten Teil: Ein Eschenzweig aus dem Aschfelder Wappen, deutet Mittelhochdeutsch auf den ersten Teil des Ortsnamen Aschfeld hin.

Die drei Grundfarben des neuen Gemeindewappen, Rot und Silber, symbolisieren die Zugehörigkeit zum Domstift Würzburg.

Weitere Informationen auf "Haus der Bayerischen Geschichte"...

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Das Wappen der Adelsfamilie derer zu Heußlein

Zu sehen ist eine Helmzier und ein einfaches Schild, das 3 rote heraldische Rosen zeigt, diese sind fünfgeteilt, mit goldenen Butzen.

Weitere Informationen auf Wikipedia....

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12.04.2011

Bruderschaft "Maria Opferung"

Auszug der Arbeit über die "Bruderschaft Maria Opferung" neu geschrieben von Peter Beetz:

"Ursprung und Bestätigung

Im Jahre 1418 wütete in Eußenheim die Pest so arg, dass nicht viel über den vierten Teil der Menschen am Leben übrig blieb.
Der damalige Pfarrer Valentin Höfling machte deshalb am 2. November 1418 in der Kirche den Vorschlag, sich der Mutter Gottes Maria mit folgendem Gelübde zur verbinden:

Die noch lebenden Pfarrangehörigen von Eußenheim und alle ihre Nachkommen - zu ewigen Zeiten - halten den Tag Maria Opferung hochfeierlich. Sie empfangen das Bußsakrament und die Heilige Kommunion und verehren dadurch die Allerseligste Jungfrau Maria ganz besonders als ihre Schutzfrau. Mit einer Bruderschaft verbinden sie sich mit der Gottes Mutter, sofern die Seuche von Eußenheim weichen und aufhören würde.

Auf diesen Vorschlag hin hat sogleich Herr Junker Hans Funk von Eußenheim, genannt Heußlein, wie auch Jedermann eingewilligt und der Allerseligsten Jungfrau und Mutter Maria unter Tränen versprochen und gelobt, die erste benannte Andacht und Bruderschaft am 21. November 1418 sogleich zu beginnen und alle Jahre - auf immer – abzuhalten.

Sobald dieses Gelübde gemacht war, hat auch die Pest sogleich nachgelassen und ab dieser Stunde ist in Eußenheim Keiner mehr daran gestorben.

Der Festtag Maria Opferung wurde deshalb zum ersten Mal auf o.g. Weise gefeiert.

Im nächsten Jahr 1419 geschah dieses wieder und es wurde neben der öffentlichen Erneuerung des gemachten Gelöbnisses auch eine Bruderschaft eingegangen und beschlossen, mit dem Titel: Maria Opferung .

Dieser Beschluss wurde vom Junker Hans dem Hochwürdigen Herrn Bischof Johann von Brunn (Würzburg) vorgetragen und sowohl von ihm, als auch vom Hl. Vater in Rom, Martin V., bestätigt."

Neu geschrieben von: Peter Beetz

Maria_Opferung_Bruderschaft.pdf

Komplette Arbeit über die Bruderschaft "Maria Opferung" neu geschrieben von Peter Beetz

238 K

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12.04.2011

Herstellung des Pergament

Das bestellte Pergament ist angekommen und ausgebreitet.
Diese Tierhaut übt auf Kater Nero scheinbar eine magische Anziehungskraft aus.

Außerdem dient er als Größenvergleich.

Das Pergament wird auf das Endformat 70x50 cm zugeschnitten.
Hier ist noch die sogenannte Fleischseite sichtbar.

Geschrieben wird dann auf der glatten Haarseite.

Nach der zeitaufwändigen Zeileneinteilung wird dann mit Gouachefarbe und Feder geschrieben, wie zu alten Zeiten.
Dabei ist höchste Konzentration erforderlich.

Für den lateinischen Text wurde die karolingische Minuskel, für den deutschen Text eine kursive Antiquaschrift (Humanistische Kursive) gewählt.

Nach der Beschriftung erfolgt die Illumination (Buchmalerei) im ottonischen Stil.

Das Blatt ist nach vielen Stunden fast fertig.

Das Pergament ist erst fertig, wenn es gerahmt ist.
Der Rahmen selbst wurde farblich abgestimmt, das doppelte Passepartout gibt zusätzlich Tiefe.

Sogenanntes Museumsglas verhindert weitgehend störende Reflexionen.

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- Dorfgemeinschaft Eussenheim -