Wappen und Motive von Eussenheim

Quittung für Kirchenmusik von 1923

Beim Verbrennen von Papier für die Gemeinde hat Erhard Binner die dargestellte Quittung gefunden.

Der Text lautet:

Quittung über 150.000 Mark in Worten Hundertfünfzigtausendmark welche unterzeichnete für Kirchenmusik von der Gemeinde Eussenheim richtig erhalten haben.

 Eussenheim den 1. Juli 1923

Auszahlung genehmigt: Hopf, Bürgermeister

Siegel der Gemeinde Eussenheim

 

Unterschriften:

Karl Schneider

Richard Müller

Renk Anton

August Fehn

Karl Strauß

Joseph Danz

Otto Fröhlich

Lorenz Strohmenger

Richard Koch

Die beiden Vermerke oben beziehen sich vermutlich auf die Eintragung in der Gemeindebuchführung. Neben der Zahl 41 sind zu lesen:  Ausg.liste Nr. 136.

 Interessant ist, dass Eußenheim jeweils mit doppel „S“ geschrieben wurde und das der Ort auch im Siegel so geschrieben ist. Weiter ist interessant, dass offensichtlich noch kein eigenes Gemeindewappen vorhanden war, denn es wurde das Wappen mit den bayerischen Rauten und zwei Zweigen verwendet.

 Erstaunlich ist auch die Höhe des Betrages der an die Musiker gezahlt wurde. Das waren noch Zeiten.

 B. Höfling

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