Wappen und Motive von Eussenheim

Eußenheimer Musik spielte auf dem Kiliani

In einem Gespräch am 10.04.1988 erzählten alte Musikanten von ihren Erlebnissen mit der Musik in Eußenheim.

Hier ein Auszug aus dem Protokoll:

„Erhard Binner erzählt: Ganz früher, das erzählt es Richardle (Richard Müller) immer, hat die Eußenheimer Musik am Kiliani gespielt.

(Oftring Adolf erzählt) Das war die Zeit, da habe ich einmal droben mit gespielt. Da haben wir so Poperli gehabt, und Stößli und so lange Säbeli und es Aschfelder dicke Schneiderle, war so ein kleines Männchen, des ist zwischen sein Säbel kommen und ist hingefallen. Mir sind durch die Kaiserstraße maschiert, hintennach ist eine Brauerei gefahren, mit vier Gäule, da hat es zu (saufen) trinken gegeben. Das wird so 1930/31 gewesen sein. Da haben wir mit die Aschfelder gespielt, weils in Eußenheim nur ein paar Männchen waren. Da war es Ferdinandle, es Banetle (des war`n zwei Brüder), es Schorschle, der Alexander und der Muetze Tonl (die zwei sind vermisst) en Simons Adolf sei Schwiegervater.“

In einer Festschrift aus dem Jahr 1925 vom Kiliani-Fest Würzburg wird erwähnt, dass die Kapelle der Gemeinde Eußenheim den Festzug begleitet hat. Die Kapelle spielte zwischen den Gruppen 21 und 22. Insgesamt waren 60 Gruppen am Festzug beteiligt. Die oben dargestellten Kopien aus der Festschrift von 1925 belegen dies. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das Kilianifest nur 4 Tage vom Freitag bis Montag gedauert hat und noch dazu in Verbindung mit dem 3. Bayerischen Fischertag durchgeführt wurde.

B. Höfling

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